Ausstellung: Heritage Around the World

 

 

App_Logo.png

 

Die App zur Ausstellung

Android

iTunes (nicht mehr verfügbar)

 

 

 

Touren.jpg

Die Ausstellung zum Projekt "Forschungsklasse Welterbe"

Förderzeitraum: WiSe 2015/16 bis SoSe 2017

Zum Abschluss der zweijährigen Laufzeit des Lehrprojekts „Forschungsklasse UNESCO Welterbe“ haben die Mitarbeiterinnen Sonja Antanasijevic und Sonja Hülsebus die Ausstellung „Heritage Around the World“ konzipiert, die vom 01. bis zum 23. September 2017 in der Tenri Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt besucht werden konnte. Für beide war es die erste Ausstellung, die sie organisierten. Besonders gefreut haben sie sich daher über den Einsatz einiger Studierender und KollegInnen, die tatkräftig mithalfen.

Der Besuchende konnte nahezu alle studentischen Projekte, die im Rahmen der Forschungsklasse entstanden sind, komprimiert kennenlernen. Das Konzept setzte hierfür ganz auf das Schlüsselwort ‚Interaktivität’, denn obwohl es einige spannende analoge Exponate gab, sollte der Besuchende doch die meisten Informationen mit seinem eigenen Smartphone oder Leihgeräten vor Ort über die eigens für die Ausstellung entwickelte App1 erhalten. Die vielen Foto-, Audio- und Videomaterialien, die über diese Website separat aufgerufen werden müssen, befanden sich so zentral in einer App. Dabei war die App nicht das einzige interaktive Element. Einige Projekt stellten die verwendeten Forschungsmethoden vor und luden den Besuchenden ein, sie auch einmal auszuprobieren.

In den insgesamt drei Ausstellungsräumen konnte sich der Besuchende aussuchen, ob nach eigenem Gusto erkundet oder lieber eine von vier thematisch vorsortierten Routen gefolgt werden sollte. Die Route „Natur- und Kultur“ führte vor allem an Orte, die als UNESCO Weltnaturerbe designiert wurden. Die Route „Stadt, Land, Mensch“ hingegen setzte ihren Fokus eher auf urbane Gebiete. Wer der Tour „Menschen und Monumente“ folgte, wurde an Orte wie dem ägyptischen Theben gebracht und wer sich eher für „Immaterielles Kulturerbe“ interessierte, war mit der gleichnamigen Tour bestens beraten.

Für die Vernissage am 1. September hatte sich Daniel Döbbeler, der sein Projekt in Japan durchführte, noch etwas Besonderes einfallen lassen. Passend zu seiner Forschung in der Keramik-Hochburg Hagi bot er den ganzen Abend an, seine Tee-Installation zu besuchen. Auf einer kleinen Bühne servierte er seinen Gästen allerdings nicht einfach grünen Pulvertee (Matcha) nach traditionell japanischer Art, sondern forderte ebenfalls dazu auf, den Teeraum zu erkunden. Denn nichts war dem Zufall überlassen, alles hatte eine zusätzliche, symbolische Bedeutung, die ganz im Zeichen des Forschens stand.

Alles in allem begeisterte dieses Konzept die Besuchenden offensichtlich, weshalb nicht nur die Vernissage, sondern das Lehrprojekt „Forschungsklasse Welterbe“ an sich als voller Erfolg verbucht werden kann.

 

 

1Da mit dem Projektende leider keine Mittel mehr für die erforderlichen Updates der App zur Verfügung stehen, ist die App inzwischen nicht mehr in den entsprechenden App-Stores erhältlich. Für die Ausstellung aber ging das Konzept auf.